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LAUFENDES PROJEKT

RETHERMIQ

Oktober 2026 bis Oktober 2027, Kooperationsprojekt mit deltadrai GmbH

ReThermiQ | Rechenleistung und Wärme aus gebrauchter Rechenzentrums-Hardware.

ReThermiQ verbindet den Bedarf an Rechenleistung für KI-Anwendungen mit dem Bedarf an Wärme. Gebrauchte (refurbished) Hardware aus Rechenzentren soll dezentral dort betrieben werden, wo Wärme gebraucht wird, und liefert Rechenleistung und Wärme zugleich.

RECHENLEISTUNG UND WÄRME ZUGLEICH, AUS HARDWARE, DIE LÄNGER GENUTZT WIRD.

DAS PROJEKT

WORAN WIR IN RETHERMIQ ARBEITEN

Worum es geht

Die Abwärme lässt sich etwa für Warmwasser in Beherbergungsbetrieben und Pflegeeinrichtungen, im Wohnbau oder als Prozesswärme in Industrie und Gewerbe nutzen. Die Rechenleistung soll als Managed Service zur Verfügung stehen, insbesondere für zeitunkritische Aufgaben und Anwendungen, bei denen Datensouveränität gefragt ist. Das Projekt wird von einem Konsortium aus der deltadrai GmbH (Projektleitung) und Thinkubator - Verein zur Forschung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen umgesetzt.

Was erarbeitet wird

ReThermiQ erarbeitet die technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Grundlagen für diesen Ansatz. Refurbished-Hardware wird nach thermischer und rechnerischer Leistung klassifiziert, Beschaffungskanäle und Reparaturpartner werden analysiert. Eine Softwarearchitektur soll unterschiedliche Hardware-Generationen zu einer einheitlichen Plattform zusammenführen und testen, wie sich KI-Modelle über mehrere Standorte verteilt betreiben lassen. Ein Konzept für die thermische Wertschöpfungskette untersucht, für welche Kundengruppen sich die Kombination aus Rechenlast und Wärmebedarf wirtschaftlich trägt, und beschreibt Wartung und Sicherheit an dezentralen Standorten. Den Abschluss bildet die Marktvalidierung mit Stakeholder-Bedarfen, Geschäftsmodell und einem Fahrplan für die weitere Umsetzung.

Unsere Rolle

Die zirkuläre Perspektive zieht sich durch das gesamte Projekt: Die Hardware soll länger genutzt, ihre Reparierbarkeit von Anfang an mitgedacht und die Abhängigkeit von globalen Lieferketten verringert werden. Wir wirken in allen Arbeitspaketen mit und leiten das Arbeitspaket zur zirkulären Perspektive. Dort recherchieren wir Verwertungspfade für das Lebensende der Komponenten, besprechen sie mit Expert:innen aus Rechenzentrumsbetrieb, Abfallwirtschaft, Refurbishment und Recycling und analysieren sie in einer Stoffstromanalyse, mit Fokus auf GPUs und RAM-Module. Eine Circular Decision Matrix auf Basis des 10R-Frameworks nach Potting et al. (2017) bündelt die Ergebnisse zu Handlungsempfehlungen.

KONTAKT

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Bastien Huber

Bastien Huber

Forschung und Konsortialprojekte

Bastien begleitet unsere Forschungsprojekte und Konsortien.