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Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Stefanie Filz hat bei den Gründer:innen des Thinkubators, dem Verein zur Forschung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen, nachgefragt!


Nachhaltigkeit. Das ist wohl das Buzzwort unserer Zeit.

Wir wollen nachhaltig leben, Unternehmen nachhaltig wirtschaften und auch in der Politik ist oft die Rede davon. Zu Recht, wie ich finde. Seine Ursprünge hat das Wort jedoch in der Forstwirtschaft: In einem Wald soll nur soviel Holz entnommen werden, wie auch nachwächst. Längst wird der Begriff aber nicht nur mit ökologischen Aspekte verbunden.

Thinkubator bezeichnet sich als das "Konnektiv für nachhaltige Lösungen". Und was verstehen die Gründer:innen des Thinkubators unter Nachhaltigkeit? Ich habe bei Alexandra Kick und Felix Ambros nachgefragt!


Felix Ambros: "Von Beginn an haben wir im Thinkubator die Maxime “Trias der Nachhaltigkeit” verfolgt."


Das bedeutet, dass wir versuchen, Lösungen immer nach ihrem positiven Impact ökologisch, wirtschaftlich und sozial zu bewerten.


Warum?

Um ein Leben innerhalb der planetaren Grenzen zu ermöglichen, müssen wir unser Wirtschaftssystem nach ökologischen und sozialen Gesichtspunkten transformieren. Die beste ökologische oder soziale Lösung wird auf Dauer aber keinen Impact haben, wenn sie wirtschaftlich nicht umsetzbar ist. Zudem dürfen Lösungen, die ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll sind, nicht zu sozialer Ungleichheit führen.


In der Kreislaufwirtschaft ist die Schnittmenge aus Konzepten und Maßnahmen, die sowohl ökologischen, als auch wirtschaftlichen und sozialen Mehrwert generieren besonders groß. Die Kreislaufwirtschaft schafft Jobs, reduziert Ressourcenabbau und Ausbeutung, verringert Treibhausgasemissionen und hilft dabei, langfristig Wohlstand für Generationen zu schaffen.


Felix Ambros und Alexandra Kick haben 2021 den Verein Thinkubator gegründet.


Alexandra Kick: "Nachhaltigkeit bedeutet für mich Vielfalt."


Wir sollten uns nicht darauf beschränken, einfach effizienter zu werden und den negativen Impact unserer Wirtschaft auf den Planeten zu minimieren. Das ist keine Lösung, sondern nur eine Verzögerung. Stattdessen sollten wir versuchen, aktiv einen positiven Impact auf dieser Welt zu hinterlassen und hier ist viel Kreativität und Innovation gefragt - Vielfalt. Eines dieser Modelle, das uns zeigt, wie man von einem “Schädling” zu einem “Nützling” werden kann, ist die Kreislaufwirtschaft.

Im Thinkubator liegt der Fokus auf zirkulären Geschäftsmodellen, deren Verbreitung wir mit Forschungsprojekten, Beratung und Bildung vorantreiben. Bildung ist hier ein Schlüsselelement, da keine Veränderung “nachhaltig” ist, wenn sie nicht von Dauer ist. Um das sicherzustellen, braucht es noch eine Menge Bewusstseinsbildung für Nachhaltigkeit.





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